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Die Wirkungsweise und Effekte von Vibrationstraining ist mit weit über 100 internationalen wissen-schaftlichen Studien bereits sehr umfassend untersucht und die damit verbunden Trainingserfolge dokumentiert.
Die Wirkungsweise ist wie folgt: Die zu trainierende Person steht auf einer vibrierenden Platte, die in einem Frequenzbereich von ca. 5Hz bis 60Hz vibriert. Durch Vibrationen oberhalb einer Frequenz von ca. 12Hz wird dabei der sog. Dehnreflex ausgelöst und somit Muskelkontraktionen hervorgerufen. Diese reflexbedingten Muskelkontraktionen trainieren die Leistungsfähigkeit der Muskulatur (hauptsächlich Typ II Fasern (FT-Faser), auch „schnelle Muskulatur“ genannt) und können bei geeigneter Anwendung durch Aufbau der Muskulatur indirekt einem Knochenabbau entgegenwirken. Bei entsprechendem optimiertem Training konnte beispielsweise bei Volleyballspielern innerhalb von drei Monaten eine Steigerung der Sprungkraft von bis zu 10% erreicht werden. Bei Frequenzen unterhalb von 12Hz wird hingegen das postulare System angeregt (Siehe auch Abschnitt: Trainings-parameter).
Typische Kontraktions- wie auch Relaxationszeiten der Muskelkraft liegen bei etwa 15ms bis 25ms. Eine zyklische Bewegung, wie sie beispielsweise beim Vibrationstraining erfolgt, setzt sich aus einer Kontraktions- und einer Relaxationsphase zusammen. Ein solcher Kontraktions-Relaxationszyklus benötigt also insgesamt 30ms bis 50ms, woraus sich eine Wiederholfrequenz von kleiner als ca. 30Hz ergibt. Frequenzen kleiner 30Hz entsprechen somit dem physiologischen Frequenzbereich, wie sie auch bei der „normalen“ Muskelkontraktion auftreten.
Die gymplate geräte
